Ein Award, ein Award… oder so…

liebster2Jörg Bähr, Freund vogonischer Dichtkunst und geistiger Papi von derwortkrieger.de hat mich nominiert… für den Liebster Award, einen mir bis Dato vollkommen unbekannten Wanderpokal, den ich aber für eine hübsche Idee halte und gerne mit- und weiter trage.

Zunächst musste ich mich natürlich bei Jörg selber schlau machen, was denn da überhaupt dahinter steckt. Nun, den Award gibts seit 2013, ins Leben gerufen von Lorraine Reguly, einer offenbar kanadischen Englischlehrerin und schleicht sich seither kettenbriefartig um den Globus, mit dem Ziel, Blogs zu vernetzen, Kontakte zu knüpfen, und ein bisschen Bewegung in die Blogsphäre zu bekommen…

Dazu gibt es die folgenden Regeln (frech by Jörg ge-c/p’t):

  • Man wird nominiert und muss die elf Fragen des Nominierenden beantworten.
  • Der Blogist/Die Blogistin nominiert selbst fünf bis elf weitere Blogs, die nun ihrerseits das Spiel weitertreiben.
  • Das Logo des Awards wird kopiert und in den eigenen Beitrag gesetzt.

Und damit käme ich auch schon zu den Fragen, die Jörg an seine Nominierungen geknüpft hat…

Die Fragen (und Antworten):

1) Wenn ich noch mal 16 wäre, würde ich…

Keine Ahnung von dem haben, was ich heute weiß, und alles wieder genau so machen… Immerhin ist es die Summe unserer Erfahrungen, der guten wie der schlechten, die uns, die, die wir heute sind, gemacht, geformt, definiert hat.

2) Soziale Medien sind für mich…

Oft viel weniger sozial, als man es gerne hätte…

3) Ich blogge gerne, weil…

Ich einen ausgeprägten Hang habe, mich mitzuteilen, über alles mögliche. Da ist ein Blog auf jeden Fall ein geeigneter Kanal…

4) Wenn es eine Sache gibt die ich im Internet hasse, ist es…

Schwarmblödheit.

5) Hätte ich drei Wünsche frei, würde ich…

Das ist tatsächlich so eine Klischeefrage, mit der ich mich schon oft beschäftigt habe… ich wüsste es nicht. Ich bin mit dem was ich bin, was ich habe und was mich umgibt, so wie es ist, generell zufrieden bis glücklich und wenn die Märchenwelt eines bewiesen hat, dann das, dass jeder Wunsch am Ende eine Schattenseite hat…

6) Datenschutz ist für mich…

Etwas, dass wir angesichts der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung

a) neu definieren müssen
b) gesellschaftlich, rechtlich und technisch in neuer Qualität umsetzen müssen

Wir leben nunmal heute in einer Zeit, in der Daten nicht mehr wie Plätscherbächlein sondern eher sintflutartig aus uns hervordringen. Jeder Schritt, jeder Fingerzeig, jeder Blick… wir produzieren und hinterlassen Daten. Zum einen müssen wir uns selbst dessen viel bewusster werden, zum anderen müssen wir lernen, damit umzugehen. Es ist nicht allzu fern hergeholt, diese Daten nutzbar machen zu wollen. Wirtschaftlich, politisch, selbst in Sachen Sicherheit ist es weiß Gott nicht so abwegig, wie wir es gerne hätten, sich Daten zu erschliessen.

Wichtig ist, für die Zukunft eine Balance zu finden, die transparent ist und respektiert wird. Von allen.

7) Ich liebe…

Meine Familie.

(und nutella und Caramellbonbons und Wirsing und … ach, lassen wir das…)

8) Die Welt wäre schöner wenn…

Wieder so eine schwierige Frage… wichtig ist, dass mir mindestens genau so viele „die Welt wäre schlechter wenn..“s einfielen, wie mir „die Welt wäre schöner wenn..“s einfielen. Eben deswegen dürfte es denn dann auch immer irgendwie gut sein… Wie gesagt, ich bin generell ganz zufrieden und glücklich mit der Welt…

9) Soziale Kontakte werden in Zukunft…

Mehrschichtiger, differenzierter. Früher gab es „Bekannte / Kollegen / Freunde / Fremde / Geschäftspartner“ heute schon gibt es eine viel größere Vielzahl an Unterstufen oder Überordnungen. Soziale Netze, Globalisierung etc. schaffen ein wesentlich komplexeres Netz aus sozialen Verwebungen.

10) Das größte Ding ist meiner Meinung nach…

Ich sah mich kurz versucht „Penis… gnihihi“ zu schreiben. Aber im Ernst… das größte Ding ist eine gesunde Haltung zur Welt. Kritisch genug, sich mit allem auseinanderzusetzen, offen genug, Gegebenes erstmal hinzunehmen, und das Ganze mit dem entspannten Hintergrund, die Welt mit satirisch lachendem Blick zu sehen und nicht zu ernst zu nehmen…

11) Die einsame Insel und welches Buch?

Jetzt könnte man die üblichen aufzählen… Douglas Adams, Tolkien, Prattchett… alles große, die ich verschlingen kann (literarisch gesprochen). In den letzten Jahren hat sich noch einer in meiner Favourites eingereiht, Derek Landy mit seinen „Skullduggery Pleasant“ Büchern. Da könnte ich mich reinsetzen und versinken. Für die einsame Insel aber müsste wohl mehr… ich denke, ich würde mir endlich mal die Zeit nehmen, Shakespeare’s gesammelte Werke wegzuarbeiten…

So…. und nun muss auch ich noch wen nominieren… das will ich gerne tun…

dermitdemhut eben wegen dem Hut….

thomas-leister.de mit dem ich mir auch immer wieder gerne schreibe…

und noch den guten farlion.com

Zwei weitere werde ich noch nachnominieren…

Und hier meine Fragen:

1. Wer bist Du in 5 Adjektiven?

2. Was machst Du in 5 Verben?

3. Worüber Blogst Du in 5 Substantiven?

4. Was ist für Dich „gute Satire“?

5. Hat Satire eine Zukunft angesichts immer absurderer Realitäten?

6. Können rein virtuelle Social-Network Freundschaften die gleiche Qualität entwickeln, wie Freundschaften abseits der Virtualität?

7. Wie stehst Du dazu, wenn aus Deinem Blog „abgeschrieben“ wird?

8. Drei Dinge, die Du gerne können würdest?

9. Verfolgst Du ein Konzept beim Schreiben Deiner Blogartikel?

10. Was macht einen guten Blog aus, dass Du ihn liest?

11. Was hat es auf sich, mit der Frage, nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest?

Und nun viel Spaß, ich hoffe, Ihr spielt mit und bin gespannt, was da kommen mag….

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7 Gedanken zu „Ein Award, ein Award… oder so…

  1. Bitte noch einen Kommentar bei mir mit dem Link zu diesem gelungenen Werk.
    Auf die Antworten zu deinen Fragen bin ich dann echt gespannt die sind sozusagen wahnsinnig göbbelig und schlagen sogar „1000 lustige Sachen die man ohne Schwerkraft machen kann“. 🙂

  2. Lieber Marc (es fällt mir schwer, jemanden Ramoth zu nennen, ich könnte es aber üben)! Als Mitnominierte war ich neugierig, wie du die Fragen beantwortet hast, die ich ebenfalls vor der Nase habe. Und ich bin eindeutig begeistert. Penis hätte ich für eine herausragende Antwort gehalten. Nun aber an die Vollendung meines eigenen Beitrags, ich denke aber, hier schau ich gern mal wieder vorbei. In diesem Sinne Liebste(r) Grüße von Nicole

  3. Hallo Nicole 🙂

    Mit Marc kann ich sehr gut leben, das Ramoth ist ein Überbleibsel aus 80er und 90er Jahre Communities (und ich hoffe immer noch, dass vielleicht der eine oder andere Netzmitstreiter genau danach sucht und das hier findet :))

    Penis ist eigentlich auf total vieles eine mehr als adäquate Antwort… (nur in Businessmeetings oft nicht ganz zielführend) ich bin schon gespannt, Deine Antworten zu lesen… musste auch gleich mal über Deinen Blog stöbern und bin bei „Hilfe, wir kommen in die Schule“ hängen geblieben… genau das kommt im Herbst erstmalig auf uns zu… da darf man dann ja mal gespannt sein 🙂

    Lieben Gruß,
    Marc

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