Zielgruppenpolitik *Vorsicht Satire*

Eine kurze These zum Verfall der Fernsehqualität:

Offenbar wird das Nachmittagsprogramm der ehrenwerten privaten Fernsehsender auf eine intellektuell eher limitierte Zielgruppe ausgerichtet. Ich denke, da sind sich alle einig… es geht ja doch nur noch darum, zu zeigen, dass das Leben der anderen noch beschi******, peinlicher und unzulänglicher ist, als das eigene… Schuldenfalle, Supernanny, Ludolfs… was soll man da noch sagen…

Mal angenommen, hier existiert eine Parallele zu unseren mehr als 4 Mio. Mitmenschen, die – aus welchen Gründen auch immer – auf „Staatskosten“ leben und somit so ziemlich die einzigen sind, die Nachmittags regelmässig fernsehen?!?

Wäre es nicht vielleicht ein probates Mittel zur Verbesserung der Fernsehqualität, Hartz IV und evtl. sogar die Rente nur noch in pflegeleichten Sachleistungen zu zahlen und diese Gruppen in Ermangelung von ausgebbarem Barvermögen als potente Zielgruppe für die Werbeindustrie uninteressant zu machen?!?

Upps… sowas darf man in unserer hochheiligen Sozialen Marktwirtschaft (schonmal drüber nachgedacht wie wenig Sinn diese Wortkombination ergibt?!?) doch garnicht denken, oder? Eigentlich muss man doch selbst den Anflug einer Idee, so etwas zu denken überhaupt in Erwägung zu ziehen, schon als Verwerflich erachten, oder?!?

Obwohl… parallel liessen sich hier noch einige erquickliche Milliarden an staatlichen Barausgaben und somit an Steuergeldern und Sozialversicherungsvermögen sparen… hmmm….

Und nicht vergessen… nur Satire…

lg

Marc

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