Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH bestätigt die wüstesten Netztheorien….

Da Poste ich sogar mal die Welt… und analysiere mal ein bisschen das gesagte:
Telekom Deutschland Chef bestätigt die wüstesten Netz – Theorien

Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme:
„Ich gehe diesen Versuch, den Status quo auf 2018 anzuwenden, nicht mit. In fünf Jahren, wenn wir das alte Netz abschalten wollen, werden wir in einer Internetwelt mit höheren Zugangsgeschwindigkeiten, neuen Partnerschaften, neuen Geschäftsmodellen, neuen Tarifen leben.“

Neue Partnerschaften? Neue Geschäftsmodelle?
Wenn ich das lese, kommt mir dieser Blogpost in den Sinn: http://www.ramoth.de/1367/warum-die-drossel-eben-doch-ein-angriff-auf-die-netzneutralitat-ist/
Diese „Neuen Partnerschaften“ und „Neuen Geschäftsmodelle“ können sich nach meinem Dafürhalten praktisch nur um den Vertrieb von managed services drehen. Viel mehr Optionen gibt es da nicht. Sollte das der Fall sein, war es das mit der Netzneutralität. Das freie Netz ist verkauft, in Scheiben geschnitten und in Essig eingelegt.

Weiter heisst es in dem Artikel selbst:
Wehren können sich Telekom-Kunden nur bis 2018. Bis dahin soll niemand gezwungen werden, seinen Anschluss auf die neue Technologie umzustellen.

Negierende Formulierungen. Nett. Machen wir die Positivformulierung draus: AB 2018 können Kunden gezwungen werden, die neuen Anschlüsse und die neuen AGB zu akzeptieren. Endlich ein offenes Wort zum Bestandsschutz.

van Damme nochmal zitiert:
„Wer den Wasserhahn ständig laufen lässt, bezahlt auch mehr als Otto-Normalverbraucher“
Und nochmal: WER DEN WASSERHAHN IMMER LAUFEN LÄSST ZAHLT DESWEGEN MEHR FÜR DAS WASSER! ER ZAHLT NICHT MEHR FÜR DIE BEREITSTELLUNG DES WASSERROHRES! Wie kommt die Telekom nur permanent darauf, die Leistungserbringung der Transportierten Ware für sich zu beanspruchen? Für ein Wasserrohr zahle ich eine Grundgebühr, wie viel Wasser ich durch die Leitung jage, ist dann egal. Die „Wasserrechnung“ handle ich im Falle des Internet mit den Diensteanbietern aus. Kosten der Onlinevideothek, Abokosten, was auch immer. Die Telekom stellt nur das beschissene Wasserrohr wenn man denn diesen Vergleich ziehen möchte, SIE PRODUZIERT NICHT DAS WASSER!!!

UND NUN DAS HIGHLIGHT:
Laut dem Artikel (letzter Absatz) führt die Telekom schon jetzt Gespräche mit Inhalte-Anbietern, um Dienste vom Datenvolumen auszunehmen. Das soll natürlich „diskriminierungsfrei“ angeboten werden, was nach Ansicht der Telekom heisst, dass mit jedem „darüber geredet“ wird, der fragt…

Ich hab allerdings doch den Verdacht, dass es am Ende schlicht eine Frage der Kohle ist und damit Startups und finanzschwache Unternehmen selbstverständlich diskriminiert werden.

Und jetzt sag noch mal einer Verschwörungstheorien oder was! DAS da oben, sind offenkundig Aussagen des Deutschland-Chefs der Telekom, präsentiert in einem Presseerzeugnis, das ich nicht zwingend zu meinen Favoriten zähle, das aber durchaus zu den renommierteren gehört.

Hier der Artikel: http://www.welt.de

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Ich geh erstmal kotzen.

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