Archiv der Kategorie: Technik

Die Drosselkom weiter auf der Jagd nach Heavy Usern… Nun auch bei Telefonie…

3erpinkNachdem die Drosselkom ja bereits im Frühjahr für einigen Wirbel gesorgt hat, der nun leise versiegt ist aber im Hintergrund noch einiges an Aktivitäten bereithält, kommt nun der nächste Schlag.

Verschiedene Medien berichten, dass die Telekom Benchmark Tools über all ihre Kunden laufen lässt, die das Nutzungsverhalten bei der Telefonie von Flatrate-Kunden analysieren. Demnach gäbe es:

Bei der Telekom Überlegungen, diese Systeme beim Aufspüren unwirtschaftlicher Kunden einzusetzen. Wer überdurchschnittlich viel telefoniere (Heavy User), werde dann in einen teureren Tarif gedrängt.

Dank anstehender Änderungen der allgemeinen Geschäftsbedingungen schaffe sich die Telekom gleichzeitig die Möglichkeit, Verträge gegebenenfalls zu kündigen.

Ich darf an die frühen Flatrate-Werbespots der Telekom erinnern, in denen ein Liebespaar sich Abends in den Schlaf telefoniert und mit stehender Leitung einschläft? Einmal mehr ist die Telekom im Begriff, den Flatrate-Gedanken ad absurdum zu führen. Einmal mehr werden die Menschen es leise schlucken, den meisten kann es eh egal sein. Die Drosselkom weiter auf der Jagd nach Heavy Usern… Nun auch bei Telefonie… weiterlesen

WordPress Memory Limit

Heute hat mich mein WordPress dann mal drauf hingewiesen, dass das „Memory Limit“ von 64MB zu 99% ausgeschöpft sei. Erste Fehler machten sich daher zumindest im Admin-Bereich bemerkbar.

Abhilfe schafft die .htaccess im WordPress-Ordner. Hier einfach folgende Zeilen anhängen und das Limit wird entsprechend angehoben, sofern dies vom Hoster zugelassen wird:

# Set PHP Memory
php_value memory_limit 86M

Damit ist das Limit auf 86MB erhöht. Der Wert ist beliebig änderbar.

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Liebe Verschlüsselungsverweigerer…

ZeichnungDenkt Ihr wirklich weit genug?

Die aktuelle Berichterstattung zum Thema Überwachung rückt das Thema Verschlüsselung zumindest in meiner Wahrnehmung erstmals in ein breites Rampenlicht. Viele befassen sich dieser Tage ganz jungfräulich erstmals mit diesem Thema.

ABER – auch auf die Gefahr hin, zu verwirren: Das Thema ist weiß Gott kein neues.

PGP, was wohl guten Gewissens als Standard für private Email-Verschlüsselung gelten kann, wurde Anfang der 90er des vergangenen Milleniums vorgestellt, TOR, jener anonymisierte Online-Zugang, der heute so gerne pauschal ins Zwielicht gerückt wird, hat ebenso eine mehr als 10 Jahre währende Geschichte, was anbetrachts der kurzen Geschichte des allgemein zugänglichen Internet weiß Gott ein langer Zeitraum ist.

Nun gut, heute also haben diese Themen plötzlich ein gewisses Interesse auf ihrer Seite, und was stellen die Leute fest? Liebe Verschlüsselungsverweigerer… weiterlesen

Surespot…

Auswahl_025Na sowas… verschlüsselte Kommunikation für den Androiden als WhatsApp-Alternative?!?

Ganz ehrlich, damit hatte ich mich bislang nicht wirklich auseinandergesetzt. Es gibt eine Hand voll Lösungen für „sichere“ private Messages über Android. Auf prism-break.org finden sich da Xabber, TextSecure und Gibberbot sowie eben Surespot.

Auf Grund einer Empfehlung bei Diaspora* bin ich auf Surespot gestossen. Da es Open Source ist und obendrein kostenfrei und werbefrei, fiel es mir leicht, die Entscheidung zum Download zu treffen.

Surespot bietet volle End-toEnd-Verschlüsselung. Hierfür werden beim ersten Start Schlüsselpaare erzeugt, dann kann es schon losgehen. Neue Kontakte können auf verschiedene Arten hinzugefügt werden. Man kann einen Usernamen eingeben und einladen, Einladungen per anderer Messenger oder Email versenden oder einen QR-Code generieren. Surespot… weiterlesen

Retroshare…

Auswahl_024Und hier kommt auch schon das erste scheinbar wirklich sinnvolle Tool um die Gardinen ein Stück weit zuzuziehen. Retroshare (Wikipedia).

Retroshare verschlüsselt sich per PGP. Zur Anmeldung ist nur die Angabe eines Nutzernamens sowie das Festlegen eines Passworts nötig. Es werden verschiedenste Kommunikationsmöglichkeiten angeboten, vom ordinären Chat face to face über Gruppenchats über einen internen Email-Client bis hin zu internen Kanälen für allerlei Dateifreigaben und Foren.

Alle Kommunikation erfolgt laut Wikipedia SSL-verschlüsselt, ferner entfällt der Schwachpunkt eines Servers, da es p2p läuft. Alle Kontakte müssen zwangsläufig über den PGP-Key hinzugefügt werden.

Zur zusätzlichen Anonymisierung können miteinander verbundene Personen scheinbar sozusagen ihre IP-Adressen austauschen, so dass nicht mehr feststellbar wäre, von welcher IP eine Kommunikation kommt. Retroshare… weiterlesen